Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des höheren Schulwesens in Altenhundem hat die Schulkonferenz nach ausführlichen Diskussion in der Schülerschaft, unter den Eltern und im Lehrerkollegium mit sehr großer Mehrheit beschlossen, als Höhepunkt des Jubiläumsjahres mit der ganzen Schule eine Schulfahrt nach Krakau durchzuführen.
Zur Entstehung der Idee äußert sich der Schulleiter, Werner Hücking wie folgt:
„Unsere Schule hat eine lange Tradition und gleichzeitig ist sie im Umbruch. Bei der Beschäftigung mit unserem Jubiläum suchten wir daher nach einer sinnvollen Unternehmung, die die Gemeinschaft stärkt, einen Blick über den „Tellerrand“ ermöglicht und sich in die bestehenden Bemühungen um Öffnung auch im Sinne des Trägers einbetten lässt. Wir wurden auf die Firma Höffmann-Reisen aus Vechta aufmerksam, die seit ca. 20 Jahren Schulfahrten durchführt und in der Zwischenzeit zahlreiche Fahrten mit kompletten Schulgruppen durchgeführt hat. Die Rückmeldungen von Organisatoren und Teilnehmern sind durchweg sehr positiv.
Damit stand die Idee einer Schulfahrt im Raum und auf der Suche nach einem passenden Ziel haben wir uns sehr schnell in Richtung Osten und dann auch in Richtung Polen orientiert. Für uns und unsere Schüler ist mittlerweile ein Besuch und ein Austausch mit den Ländern im Westen Europas ganz alltäglich, mit den Nachbarn im Osten ist dies 20 Jahre nach dem Wegfall des Eisernen Vorhangs noch nicht selbstverständlich. Wenn wir aber mit der Wahl eines Zielortes diese Perspektive öffnen möchten und dabei den Blick für das, was uns und unsere Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten prägen wird, schärfen wollen, dann ist Krakau gut gewählt.
Mittlerweile sind viele Probleme aus dem Weg geräumt und das Kollegiumdie Schüler und die Elternschaft sind davon überzeugt, dass diese Schulfahrt sinnvoll ist. Der Träger hat seine Unterstützung zugesagt und die Firma Höffmann-Reisen ist bereit, mit unserer Schule im September 2011 für eine Woche nach Krakau zu fahren.“
Ziel der Fahrt soll das Kennenlernen unserer Nachbarn im Osten sein durch Begegnungen mit der Landschaft, der Kultur und den Menschen, die mit uns Deutschen durch die geographische Nähe und die wechselvolle Geschichte über Jahrhunderte eng verbunden sind.
In diesem Sinne sind wir zur Zeit dabei, ein abwechslungsreiches Programm für alle Schulstufen zu planen.
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