Was hat es auf sich mit Kippa, Tallit und Tefellin? Diesen und anderen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der 8b am Mittwoch, den 11.5.2011 in der Synagoge Köln nach. Bei Gesprächen über die Grundlagen und Alltagspraxis des jüdischen Glaubens im Religionsunterricht war der Wunsch aufgetaucht, selbst eine Synagoge zu besuchen. Die jüdische Gemeinde in Köln ist die älteste nördlich der Alpen und mit etwa 5.000 Mitgliedern eine der größten jüdischen Gemeinden in Deutschland – Gründe genug, die Synagoge in der Stadt am Rhein als Ziel auszusuchen. Dort angekommen gab es Einblicke in alle Bereiche des jüdischen Lebens. Über den Gottesdienstablauf, das gesellschaftliche Leben allgemein, bis hin zu Aktuellem wie dem Zuzug russischsprachiger Juden aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion reichen die neu erworbenen Kenntnisse. Die Trageweise des Gebetsschals „Tallit“, die kleinen Pergamentrollen mit dem „Schma´ Israel“, die in den Kapseln der Tefillin versteckt sind und die Kippa, die verhindert, dass man unbedeckt vor Gott tritt, sind nun keine unverstandenen Elemente des jüdischen Gebets mehr – ganz abgesehen davon, dass jetzt jeder weiß, was auf einem koscheren Menüplan steht.
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